Kostenlose Alternativen zu den Fahrradboxen
Trotz der katastrophalen Haushaltlage der Stadt sind 10 Fahrradboxen angeschafft worden. Nach Ausagen des Fahrradbeauftragten des Kreises hĂ€tte man auch eine andere kostenlose oder kostengĂŒnstiger Lösung zum sicheren Einstellen der FahrrĂ€der prĂŒfen sollen.
Gibt es ĂŒberhaupt solche Möglichkeiten?
Dem Homberger Hingucker sind gleich zwei Alternativen eingefallen.
1. Ebenerdiger Keller unter der StadtbĂŒcherei.
Das Haus gehört der Stadt. Der Zugang zu den RÀumen erfolgt direkt vom Marktplatz aus.
2. Ehemalig Toiletten unterhalb des Heimatmuseums.
Die alte Toilettenanlage ist geschlossen seit es die neue öffentlich Toilette in der Entengasse gibt. Die ZwischenwĂ€nde und die Einrichtung hĂ€tte man abbauen könne und schon wĂ€re auch da ein Abstellraum fĂŒr die FahrrĂ€der der Fahrradtouristen vorhanden gewesen.
Zwei machbareund kostengĂŒnstige Alternativen!
Warum wurde darĂŒber nicht öffentlich gesprochen?
Warum gleich in 10 Boxen investiert, ohne dass man weiĂ, ob sie ĂŒberhaupt gebraucht werden.
Da die Boxen nicht fĂŒr PfandmĂŒnzen oder eine Bezahlautomaten ausgelegt sind, können sie nur zu den Ăffnungszeiten des TourismusbĂŒros benutzt werden. Wer ab 17:00 Uhr noch etwas Essen wollte, um danach weiter zu fahren, hat Pech. Ab 17:00 Uhr ist das TourismusbĂŒro geschlossen, bis dahin mĂŒssen die FahrrĂ€der abgeholt und der SchlĂŒssel zurĂŒck gebracht worden sein.
Warum kann man sich das nicht vorher ĂŒberlegen? Hat da ĂŒberhaupt jemand nachgedacht, geschweige denn nachgerechnet?
âAlleingĂ€nge waren noch nie erfolgreichâ. Diese Worte aus dem Mund des BĂŒrgermeisters sind scheinbar wieder in Vergessenheit geraten.
>> Fahrradboxen auf dem Marktplatz?
>> 10 Fahrradboxen zwischen Rathaus und Chor der Marienkirche aufgestellt
In der Melsunger FuĂgĂ€ngerzone sind etwa alle 30 m. FahrradstĂ€nder, keine Boxen, diese Findet man an der Fulda (Parkplatz am Sand) .
Solche könnte man gut in Homberg einbauen, ebenfalls sind sie billiger als die Boxen.
„AlleingĂ€nge waren noch nie erfolgreich“ – Das gilt doch nur fĂŒr die Anderen !!!!
„Hammerstein oder der Eigensinn “ von Hans Magnus Enzensberger in diesem Buch
beschreibt er die Lebensgeschichte des Generals Hammerstein, der in der Weimarer Zeit
einer der fĂŒhrenden GenerĂ€le war und sich nie angepaĂt hat.
in dem Buch heiĂt es:
Als er einmal gefragt wurde, unter welchen Gesichtspunkten er seine Offiziere beurteile, sagte er:
„Ich unterscheide vier Arten. Es gibt kluge, fleiĂige, dumme und faule Offiziere.
Meist treffen zwei Eigenschaften zusammen.
Die einen sind klug und fleiĂige, die mĂŒssen in den Generalstab.
Die nĂ€chsten sind dumm und faul; sie machen in jeder Armee 90 Prozent aus und sind fĂŒr Routineaufgaben geeignet.
Wer klug ist und gleichzeitig faul, qualifiziert sich fĂŒr die höchsten FĂŒhrungsaufgaben, denn er bringt die geistige Klarheit und die
NervenstĂ€rke fĂŒr schwere Entscheidungen mit.
HĂŒten muĂ man sich vor dem, der dumm und fleiĂig ist !
Dem darf man keineVerantwortung ĂŒbertragen, denn er wird immer nur Unheil anrichten.“