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1. September – begann deutsches Militär einen Weltkrieg

Gedenktafel auf dem Waldfriedhof Trutzhain mit den Namen russischer Soldaten. die in Massegräber kamen. Auf der rechten Bildseite war eine weitere Bronzeplatte mit weiteren Namen, sie wurde gestohlen.
 

Das Datum 1. September

Vor 87 Jahren klang aus dem Radiolautsprecher: "Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen!"
Das sollte heißen, Deutschland sei angegriffen worden und müsse sich jetzt verteidigen.

Eine Lüge, die als Vorwand gebraucht wurden, um Polen anzugreifen.
Es war die SS, die einen "polnischen Angriff" auf den Sender Gleiwitz [1] inszeniert hatte, um so einen Grund zu haben "zurück zu schießen".

Solche vorgetäuschten Angriffe unter falscher Flagge sind inzwischen in der Weltpolitik als "false flag" immer wieder inszeniert worden.

"Er bezeichnet Täuschungsmanöver und verdeckte Operationen – meist von Militär oder Geheimdiensten – zur Verschleierung von Identität und der Absichten des tatsächlichen Urhebers vorgeblich vom jeweiligen Gegner oder einer dritten Partei" (Wikipedia)

 

Es war kein "brauner Virus"

Es war kein "brauner Virus [2]", wie es seit 2024 in Homberg auf der Stele der Toleranz steht und bis heute nicht korrigiert worden ist.
Die Nazi-Ideologie war auch nicht nur gegen die jüdische Bevölkerung allein gerichtet. Die Ideologie diente dazu die Vorherrschaft der weißen Rasse und besonders die germanische Rasse – der Herrenrasse –  zu begründen. Sie sei berechtigt zur Vorherrschaft in der Welt.

Die weiße Vorherrschaft wurde in den USA entwickelt, um gegen die schwarze und indigene Bevölkerung vorgehen zu können. Die ersten amerikanischen Präsidenten waren auch gleichzeitig Sklavenhalter.
In den USA [3] wurde die Rassenlehre unter dem Begriff "Eugenik" entwickelt, die von dort aus auch in Europa bekannt gemacht wurde.
Der Industrielle Henry Ford glaubte an die "jüdische Weltverschwörung" und sein Buch dazu wurde in großer Auflage in Deutschland verteilt.

Der bekannteste Vertreter dieser "Wissenschaft" waren Otmar Freiherr von Verschuer aus Solms in Nordhessen. Mit dieser Lehre wurden der Begriff des "unwerten Lebens" geprägt, das eine Belastung des "Volkes" sei. Die Menschen, die als "unwert" abgestempelt worden waren, konnten und mussten ausgegrenzt und vernichtet werden.

Auf der Basis dieses Verständnisses wurde der Weltkrieg geführt. Die westeuropäischen Länder galten nur als "verseucht".
In Osteuropa aber lebten nur Untermenschen, in Russland nur "bolschewistische Untermenschen", die vernichtet werden mussten.
Deshalb wurde die Zivilbevölkerung Leningrads – heute wieder Sankt Petersburg – eingekesselt und von der Versorgung abgeschnitten. Die Leningrader Blockade dauerte von 1941 bis 1944. 
"Geschätzt verloren etwa 1,1 Millionen zivile Bewohner der Stadt wegen der Blockade ihr Leben, etwa 90 % dieser Opfer verhungerten." 
Die Belagerung hatte keine militärische Funktion, sie galt nur der Vernichtung, also Völkermord.


Die NS-Verbrechen richteten sich nicht nur gegen die jüdische Bevölkerung, sondern gezielt gegen "unwertes Leben". In den USA lebt mit den Tech-Milliardären erneut ein eugenisches Denken auf, jetzt sogar als Transhumanismus [4], als eine neue Form des Faschismus.

  
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Der Text auf der Stele der Toleranz: Warum wird dem Kaufmann Höxter gedacht, aber nicht den sechs Kindern [5]aus dem Jugendheim, die in Hadamar ermordet wurden?
Warum hat sich noch keine Partei in Homberg von dem Text auf der Stele distanziert?
Kein Landrat, kein Bürgermeister, kein Schuldirektor, die alle an der Einweihung teilnahmen?
 

1. September Antikriegstag

Zum 1. September veranstaltet seit Jahren der DGB in Trutzhain auf den Waldfriedhof eine Gedenkveranstaltung. Aus Homberg war kein Politiker zu sehen.
 

Waldfriedhof Trutzhain, Massengräber für die russischen und serbischen Gefangenen